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In Kettwig herrschte Land unter!

Durch die frühzeitige Vorwarnung des Deutschen-Wetter-Dienstes begaben wir uns um 19:00 Uhr zum Gerätehaus auf der Margarethenhöhe. Den Essener Süd-Westen und damit auch den Stadtteil Essen Kettwig traf die Unwetterfront am stärksten.

Um 19:17 Uhr wurden wir zur Unterstützung der Kollegen nach Essen Kettwig alarmiert. Innerhalb der nächsten sieben Stunden konnten wir elf weitere Einsätze abarbeiten.
Durch die massiven Wassermassen wurden Straßen unterspühlt, großflächige Kopfsteinpflasterpassagen zerstört und viele Gullydeckel aus der Ankerung gehoben. Die Elektrotauchpumpe war im Dauereinsatz.


Essen-Stadtgebiet, 07.06.2018, 18.20 Uhr (ots) – Die vom Deutschen Wetterdienst angekündigte Unwetterlage hat am Abend das Essener Stadtgebiet erreicht. Aus Richtung Osten (über Bochum) langsam über das Stadtgebiet hinwegziehend, gingen sturzbachartige Regengüsse ab. Der Einsatzschwerpunkt lag und liegt wie so häufig im Essener Süden, der Stadtteil Kettwig ist besonders betroffen. Zwischen 19.10 Uhr und 20.00 Uhr galt die höchste Warnstufe “4” mit der Warnung vor “extremem Gewitter”. Um 21.15 Uhr, drei Stunden nachdem das erste Einsatzfahrzeug zur Krayer Straße zu einem umgestürzten Baum ausgerückt war, weist die Statistik 116 witterungsbedingte Einsätze aus. Ein Teil ist bereits erledigt, die übrigen Einsatzstellen werden nach und nach von den Kollegen aufgesucht und entsprechend Hilfe geleistet. Manchmal ist das Wasser bereits von selbst wieder abgelaufen. Wie heftig die Regenfälle waren, lässt sich an einem Dutzend hochgedrückter Gullydeckel durch Rückstau in der Kanalisation erkennen. Die Freiwillige Feuerwehr hat wie gewohnt erheblich zur Beseitigung der Schäden beigetragen. Schätzungsweise bis Mitternacht werden die Ehrenamtler noch in der Stadt unterwegs sein. (MF)

Rückfragen bitte an:

Feuerwehr Essen
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Mike Filzen
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